Am 24.01.26 hat im Stadtteil Freiburg-Günterstal eine weitere Anti-Windkraft-Veranstaltung stattgefunden. In der Veranstaltung sind einmal mehr die Gefahren für den Natur- und Gewässerschutz durch Windkraftanlagen beschworen worden. Über die in Günterstal vorgetragenen Argmente informiert unser Veranstaltungsbericht.
Im Rahmen der bundesweit stattfindenden "Woche der Klimaanpassung" vom 15. bis 19. Sept. lädt der Freiburger regioWASSER-Verein täglich (außer Di.) jeweils von 18 Uhr bis 18:30 Uhr zu Informationsgesprächen am "Schwammstadt-Modell" auf dem Adelhauserplatz ein: Die Wetterextreme werden auch in Freiburg immer heftiger und häufiger. Wie kann der Umbau von Freiburg zur "Schwammstadt" trotzdem dabei behilflich sein, ein halbwegs angenehmens und entspanntes Leben in unserer Stadt zu gewährleisten.
Seit Jahr und Tag predigen wir, dass die Gewässerschutzaktiven sich zu Exkursionen entlang unserer großen Bäche und unserer kleinen Flüsse aufmachen sollten, um gemeinsam das jeweilige Heimatgewässer zu erkunden. Das schafft Identifikation mit dem Fließgewässer vor Ort. Darüber hinaus hilft es, die Hotspots der Beeinträchtigung der Gewässergüte und der Gewässerstruktur zu erkennen.
Seit 2017 berichtet der BBU-WASSERRUNDBRIEF, wie die Mikroverunreinigung Trifluoracetat (TFA) immer größere Kreise zieht. Von einem Spezialproblem im Neckar ist TFA mittlerweile zu einer ubiquitären Bedrohung der Trinkwasserversorgung geworden – und das nicht nur am Neckar, sondern weltweit.
Was denken verschiedene Akteure über den Talsperrenausbau in Deutschland? Werden zukünftige Talsperrenausbauplanungen konfliktbehaftet sein? Mit diesen Fragen beschäftigte sich unsere Geschäftsführerin Lina Graf im Rahmen ihrer Masterarbeit. Die öffentliche Version der Arbeit finden Sie hier zum nachlesen.
Vielen Menschen blutet nachvollziehbarer Weise das Herz, wenn in „ihrem“ Wald Schneisen („Wunden“) geschlagen werden, um dort Windkraftanlagen zu installieren. Befürchtet wird zudem, dass die Abholzung die Grundwasserneubildung reduziert, Quellen versiegen lässt und die Erosion fördert. Menschen, die gerade wegen des Waldreichtums zugezogen sind, verbünden sich in den betroffenen Dörfern mit Privatwaldbesitzern und anderen Menschen, die beispielsweise um die Sicherheit der lokalen Trinkwassergewinnung besorgt sind.
Im Gegensatz zu den südlichen EU-Mitgliedsstaaten wird die Wiederverwertung von gereinigtem Abwasser in der hiesigen Landwirtschaft noch überwiegend abgelehnt - während in Israel derzeit der Wiederverwertungsgrad von 80 Prozent auf künftig 100 Prozent gesteigert werden soll. Unter dem Druck des Klimawandels und einer neuen EU-Verordnung zur Wiederverwertung von Abwasser in der Landwirtschaft wird die bisherige Ablehnung in Deutschland aber mehr und mehr in Frage gestellt.
Wir haben zwei Hüte auf: Als regioWASSER e.V. kümmern wir uns um den Gewässerschutz in der Region Freiburg, im Breisgau und in Südbaden. Als Ak Wasser im BBU sind wir bundesweit tätig und kümmern uns um "großräumigere" Wasserwirtschaftsprobleme.