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Überzeugungen von Akteuren zur Talsperrenerweiterung in Deutschland (Masterarbeit Lina Graf)

Was denken verschiedene Akteure über den Talsperrenausbau in Deutschland? Werden zukünftige Talsperrenausbauplanungen konfliktbehaftet sein? Mit diesen Fragen beschäftigte sich unsere Geschäftsführerin Lina Graf im Rahmen ihrer Masterarbeit. Die öffentliche Version der Arbeit finden Sie hier zum nachlesen.

 

Noch unentschieden, ob das Durchlesen sich lohnt? Hier der Abstract als Orientierungshilfe:

 Abstract. Ziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen, welche Konfliktpotentiale zum Talsperrenausbau in Deutschland existieren. Dazu wird die Forschungs frage gestellt: Welche Überzeugungen vertreten die Akteure der lokalen Policy Subsysteme des Talsperrenausbaus? Es wurden vier Fallbeispiele für geplante Talsperrenvergrößerung und-neubau in Deutschland ausgewählt. Das Advo cacy Coalition Framework bietet den Analyserahmen der theoriegeleiteten Analyse. Mit Akteuren der Fallbeispiele wurden teilstrukturierte Interviews geführt, die transkribiert und codiert wurden. Die Akteure wurden in fünf Akteursgruppen eingeteilt: Talsperrenbetreiber, Kommunalpolitik, Planfeststel lungsbehörde, Umweltverbände, Bürgerinitiativen. Die Auswertung der Inter views macht die Überzeugungen der Akteursgruppen sichtbar. Die Ressourcen und Strategien der Akteursgruppen wurden ebenfalls untersucht. Aus den Überzeugungen der Akteursgruppen lässt sich viel Konfliktpotential und nur wenig Einigkeit erkennen. Ergebnis der Untersuchung ist, dass mit langwieri gen Planfeststellungsverfahren und verhärteten Konflikten ist bei zukünftigen Talsperrenausbauvorhaben zu rechnen ist. Frühzeitige, neutral moderierte Beteiligungsformate könnten zur Mediation zwischen den Akteursgruppen beitragen

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